22. November 2006
Resultate der Blogumfrage jetzt online - endlich :-)
Liebe Blogger
Lieber spät als nie. Hier präsentiere ich euch die Resultate der Blogumfrage. Ich habe die wichtigsten Tabellen aus der Arbeit kopiert. Wenn sich jemand noch für die soziodemographischen Daten interessiert, soll sich melden. Ich werde diese dann auch noch publizieren. Bewusst habe ich hier nur die Resultate reingestellt. Die Interpretation überlasse ich euch :-)
Ihr findet alles rund um die Methodik, Ziele etc. Die Umfrage, damit möchte ich nochmals hinweisen, ist nicht repräsentativ. Und wenn ich in der Blogosphäre herumsurfe, hat sich auch viel verändert.
Hier zitiere ich übrigens aus dem Gutachten, das mein Betreuer erstellt hat. Nur damit ich noch eine andere Perspektive berücksichtige:
Relevanz, Klarheit bzw. Realisierbarkeit der Zielsetzung bzw. Fragestellung
Lieber spät als nie. Hier präsentiere ich euch die Resultate der Blogumfrage. Ich habe die wichtigsten Tabellen aus der Arbeit kopiert. Wenn sich jemand noch für die soziodemographischen Daten interessiert, soll sich melden. Ich werde diese dann auch noch publizieren. Bewusst habe ich hier nur die Resultate reingestellt. Die Interpretation überlasse ich euch :-)
Ihr findet alles rund um die Methodik, Ziele etc. Die Umfrage, damit möchte ich nochmals hinweisen, ist nicht repräsentativ. Und wenn ich in der Blogosphäre herumsurfe, hat sich auch viel verändert.
Hier zitiere ich übrigens aus dem Gutachten, das mein Betreuer erstellt hat. Nur damit ich noch eine andere Perspektive berücksichtige:
Relevanz, Klarheit bzw. Realisierbarkeit der Zielsetzung bzw. Fragestellung
Eine schwierige, weil diffuse Ausgangslage wurde vom Autor kompetent auf eine realistische Zielsetzung und Fragestellung reduziert.
Theoretische Orientierung
Da der Autor mit der Arbeit Neuland betrat, konnte er sich an keinem bestehenden theoretischen Vorgehen orientieren. Mit der kreativen und angebrachten Verwendung bewährter Theorien schaffte er es aber trotzdem, die Fragestellung adäquat einzubetten und zu operationalisieren.
Einzig bei der Verwendung des Uses-and-Gratifications-Ansatzes wäre eine ausführlichere Diskussion darüber, inwiefern Blogger als Medienrezipienten angesehen werden können, wünschbar gewesen. Diese Diskussion hätte auch zum Schluss kommen können, dass sie nicht herkömmliche Medienrezipienten sind, dass die Theorie aber für die Untersuchung von Blogger angepasst hilfreichsein kann. Die Theorien sind richtig dargestellt, mit den passenden Quellenhinweisen. Die zentralen Begriffe sind definiert, was in dieser Arbeit sehr wichtig ist.
Methode
Die Online-Umfrage ist zweifellos das geeignete Mittel, um Erkenntisse zur Fragestellung zu erhalten. Die Methode wurde richtig und reflektiert eingesetzt. Dabei nahm der Autor auch auf die Eigentümlichkeiten der Blogosphäre Rücksicht. Einzig bei der Begründung der Frageformen und den befragten Dimensionen tauchen vereinzelt Unklarheiten auf. Die Literatur zur Methode ist berücksichtigt, die einzelnen Schritte klar nachvollziehbar.
Im Gespräch zeigt der Autor, dass er sich intensiv mit der Methodenwahl beschäftigt hat und sich auch alternative methodische Vorgehen vorstellen könnte.
Ergebnisse
Die Untersuchung hat zu wertvollen Ergebnissen geführt, die auch über den Rahmen der Diplomarbeit hinaus von Interesse sein dürften. Der Autor stellt die Ergebnisse übersichtlich und nachvollziehbar dar, schafft einen Bezug zu Theorie und Fragestellung, trennt klar zwischen Ergebnissen und Interpretationen und diskutiert die Ergebnisse wo nötig kritisch. wünschenswert wäre höchstens noch der theoriegeleitete Zusammenzug verschiedener Fragen zu thematischen Schwerpunkten gewesen. Die Argumente des Autors sind nicht immer plausibel und logisch. So wird zum Beispiel bei der Frage nach dem journalistischen Hintergrund eine Schwäche: Da dieser Aspekt in der Untersuchung nicht gezielt untersucht wurde, kommt der Autor dazu nur zu spekulativen Schlussfolgerungen, die nicht zu überzeugen vermögen. Besonders wertvoll ist der Teil der Ergebnis-Analyse. Hier diskutiert der Autor die Ergebnisse der Umfrage anhand von sechs Hypothesen. Zwar wird nicht immer klar, woher er die Hypothesen nimmt. Sie scheinen aber durchwegs relevant und werden sinnvoll mit den Umfrageergebnissen geprüft. Die Eigenleistung des Autors ist gross und wird klar ersichtlich.
Gesamteindruck
Die Arbeit macht einen für den Themenbereich relativ soliden Eindruck und ist interessant zu lesen. Besonders erwähnenswert ist, dass es der Autor in einem neuen Feld mit praktisch keinen wissenschaftlichen Vorarbeiten geschafft hat, eine Untersuchung zu erstellen, die theoretischen undmethodischen Ansprüchen meist genügt. Dazu hat der Autor viel Arbeit in die Befragung der Schweizer Blogger gesteckt, was sich in brauchbaren Ergebnissen mit Neuigkeitswert äussert.
Theoretische Orientierung
Da der Autor mit der Arbeit Neuland betrat, konnte er sich an keinem bestehenden theoretischen
Vorgehen orientieren. Mit der kreativen und angebrachten Verwendung bewährter Theorien schaffte
er es aber trotzdem, die Fragestellung adäquat einzubetten und zu operationalisieren.
Einzig bei der Verwendung des Uses-and-Gratifications-Ansatzes wäre eine ausführlichere Diskussion
darüber, inwiefern Blogger als Medienrezipienten angesehen werden können, wünschbar gewesen.
Diese Diskussion hätte auch zum Schluss kommen können, dass sie nicht herkömmliche Medienrezipienten
sind, dass die Theorie aber für die Untersuchung von Blogger angepasst hilfreich
sein kann.
Die Theorien sind richtig dargestellt, mit den passenden Quellenhinweisen. Die zentralen Begriffe
sind definiert, was in dieser Arbeit sehr wichtig ist.
Problemstellung (aus meiner Arbeit kopiert)
Innert weniger Jahre haben sich Weblogs (kurz: Blogs) weltweit als Medienformat im Internet etabliert. Es findet sogar ein regelrechter Blog-Hype statt. Auch in der Schweiz ist diese Entwicklung zu beobachten. Web-Dienste wie ..., ... oder neu ... verzeichnen Tag für Tag neue Webblog-Mitglieder. Die Zahl der aktiven Blogger, die einen Weblog betreiben oder regelmässig Beiträge verfassen, kann bislang nur näherungsweise bestimmt werden. In den bekannten Schweizer Blogverzeichnissen wie ..., ... oder ... werden rund ... aktive Blogs aufgelistet. Schätzungsweise ... Weblogs werden von Deutschschweizern betrieben. Die Zahl der Blogger in der Schweiz dürfte vermutlich höher sein. Gemäss eines Artikels der Medienzeitschrift Werbewoche, bloggen allein für die Zeitung Le Matin Bleu seit Anfang dieses Jahres auf den so genannten Bleublogs etwa ... Menschen (vgl. Lüthi 2006: 17). Obwohl sich die Schweiz in einem stark quantitativen Blog-Wachstum befindet, existieren keine zuverlässigen soziodemographischen Daten über die Schweizer Weblog-Szene. Bis heute lässt sich nur vermuten, wer überwiegend in der Schweiz bloggt. Einzig in Deutschland wurde das soziodemographische Profil der Blogger ermittelt. Das Resultat kurz zusammengefasst: hohe formale Bildung, um die 30 Jahre alt, oft noch in einer schulischen oder studentischen Ausbildung (vgl. Schmidt 2005: 8). Die Schweiz mit Deutschland zu vergleichen ist aus verschiedenen Gründen aber nicht sinnvoll. Erstens weisen beide Länder eine unterschiedliche Internet-Nutzung auf und zweitens gibt es im deutschen Raum mehr Blog-Webdienste als in der Schweiz. Kommt hinzu, dass in Deutschland aufgrund der 44 Millionen Internet-Nutzer die Online-Entwicklung dynamischer verläuft. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, eigene Daten über die Schweizer Weblog-Szene zu erheben, um so ein kommunikationssoziologische Profil der Schweizer Blogger zu erstellen.
Forschungsfrage
Es gibt verschiedene Gründe, warum Internet-Nutzer Weblogs führen. Klar ist aber, dass sich die Vielfalt der Motivationen sich erheblich von jenen Zielen unterscheiden, die Unternehmen, Institutionen oder die Politik im Rahmen ihrer eigenen Kommunikationsstrategie verfolgen. Besonders Unternehmen tun sich mit dem Medium Weblog noch schwer. Dies auch deshalb, weil Weblogs derzeit ein Nischenphänomen darstellen (vgl. Rutz 2004: 1). Damit Unternehmen Weblogs und ihr Potential für Marketing und PR besser einschätzen können, müssen Autoren, ihre Motive, ihre Regeln und das Verhalten bekannt sein. Da die Weblogs wegen ihres Formates sich stark verbreiten werden (vgl. Zerfass 2005: 22), ist es wichtig zu wissen, wie die Blogosphäre funktioniert. Denn immer wieder zeigen Fallbeispiele in den Medien, dass Weblogs oft andern Regeln unterstehen, als klassische Medien (vgl. 20min 2006: 20). Das Auftreten neuer Kommunikationspartner in Form von Weblog-Autoren sowie die Möglichkeit, solche Kommunikationsplattformen selbst einfach und schnell einzurichten, machen die Auseinandersetzung mit der Schweizer Weblog-Gemeinschaft unerlässlich. Ein kommunikationssoziologisches Profil der Schweizer Blogger kann die Kommunikationsarbeit unterstützen und vereinfachen. Die Forschungsarbeit setzt sich daher mit folgenden Hauptfragen auseinander und möchte diese mit Hilfe von formulierten Hypothesen später beantworten versuchen:
- Wer schreibt in der Schweiz Weblogs?
- Warum wird in der Schweiz gebloggt?
- Über was wird in der Schweiz gebloggt?
Ziel der Diplomarbeit
Diese Diplomarbeit soll Kommunikationsfachleuten die notwendigen Informationen liefern, um über den Einsatz von Weblogs für Marketing und PR in der Schweiz entscheiden zu können. Kommunikationsfachleute sollen mit Hilfe dieser Arbeit die Schweizer Weblog-Szene einschätzen können, um diese in ihre tägliche Kommunikationsarbeit mit einzubeziehen. Die Arbeit basiert auf den Daten eigener Erhebung und hat nicht den Anspruch repräsentativ zu sein.
Zur Methodik (aus der Arbeit kopiert)
Die Forschungsarbeit stützt sich auf ein empirisches Projekt, welches im Juli 2006 durchgeführt wurde. Während eines Monates war auf 2ask.ch die Online-Umfrage „Weblog-Szene Schweiz: Akteure, Interessen, Motivationen, Perspektiven“ aufgeschaltet und erhob Daten zur deutschsprachigen Schweizer Blogosphäre.
Quantitative Befragung
Um Informationen über Autoren von Weblogs zu erhalten, bot sich eine quantitative Befragungen an. „Quantitative Verfahren sind solche, in denen empirische Beobachtungen über wenige, ausgesuchte Merkmale systematisch mit Zahlenwerten belegt und auf einer zahlenmässig breiten Basis gesammelt werden“ (Brosius 2002: 19). So können neben soziodemographischen Merkmalen auch Motive für das Führen eines Weblogs, Routinen im Umgang mit dem Format oder Erwartungen an Inhalt und Themen abgefragt werden (vgl. Schmidt 2006: 24).
Online-Umfrage auf 2ask.ch
Onlinebasierte standardisierte Befragungen haben sich einen wichtigen Platz im Methodenrepertoire von akademischer und kommerzieller Sozialforschung gesichert, weil sie gegenüber anderen Formen der Teilnehmeransprache (klassisch: telefonisch, postalisch oder face-to-face) einige Vorteile aufweisen (vgl. Brosius 2002: 144). Wenn potenzielle Teilnehmer per E-Mail auf Online-Fragebögen hingewiesen werden, trifft ein großer Teil der Antworten schon bald nach Versand der Ankündigung ein. Dies liegt daran, dass die Befragten üblicherweise direkt nach Erhalt der Ankündigung den Fragebogen aufrufen (vgl. Schmidt 2005b: 4). Wegen der Internet-Affinität von Bloggern verspricht die onlinebasierte Umfrage am ehesten Erfolg. Die Studie „Der Einfluß von Weblogs auf Ankündigung und Rücklauf von onlinebasierten Befragungen“ zeigt, dass hohe Teilnehmerzahlen erreicht werden können (vgl. Schmidt 2005b: 4). Um die Online-Umfrage zu realisieren, eröffnete der Verfasser dieser Arbeit anfangs Juli 2006 eine Umfrage auf 2ask.ch. Dieser Webdienst ermöglicht eine Überwachung der Umfrage und erleichtert mit den zur Verfügung gestellten Dienstleistungen die Durchführung der Umfrage.
Erhebungsverfahren
Die Ansprache geschah auf unterschiedlichen Wegen. „Für die Initiatoren einer Studie ist es besonders wichtig, Weblogs zu erreichen, die über eine hohe Zentralität verfügen, das heißt von möglichst vielen Personen gelesen und gegebenenfalls verlinkt werden.“ (Schmidt 2005b: 10). Dafür recherchierte eine Studentin zusammen mit dem Verfasser auf den Schweizer Blogverzeichnissen die E-Mail-Adressen von Schweizer Weblog-Autoren. Am Ende des Fragebogens wurden die Teilnehmer gebeten, in ihrem eigenen Weblog einen Verweis auf die Umfrage zu setzen, um weitere Personen zu gewinnen. Die Rücklaufquote betrug Ende Juli 29 Prozent. Diese Art der Rekrutierung nach dem Schneeball-Prinzip war nötig, weil in der Schweiz kein Gesamtverzeichnis aller Weblog-Autoren zur Verfügung steht. Das Schneeballprinzip ist angesichts der unmöglichen Abgrenzung und für solche Befragungen ein oft gewähltes Mittel, um Teilnehmer zu rekrutieren. Allerdings gibt es ein Stichprobenproblem, da aufgrund der Selbstrekrutierung die Ergebnisse nur eingeschränkt repräsentativ sind (vgl. Welker/Werner/Scholz 2005: 31). Die Repräsentativität ist also nicht gegeben. Da aber rund 400 Schweizer Weblog-Autoren persönlich angeschrieben wurden, diese aus allen Teilen der Deutschschweiz herkommen und unterschiedliche Arten von Weblogs führen, sind die gewonnen Daten für eine explorative Studie durchaus geeignet.
Entwicklung der Umfrage
Der Hinweis auf die Umfrage verbreitete sich sehr schnell. Innert weniger Tagen war die Umfrage auf diversen Schweizer Weblogs und Meta-Weblogs wie blog.ch verlinkt. Auf Wunsch von vielen Schweizer Bloggern, richtete der Verfasser mit Hilfe von Kaywa einen Blog zur Umfrage ein. Auf blogsurvey.kaywa.ch wurden regelmässig Unklarheiten und Fragen der Blogosphäre bezüglich Umfrage beantwortet. Mitte Juli gab der Verfasser bei Radio DRS ein Interview zur Umfrage und konnte so am Sonntag dem 16. Juli 2006 übers Radio Blogger zum Ausfüllen der Umfrage mobilisieren. Insgesamt besuchten 3834 Internet-Nutzer die Startseite des Umfrage-Blogs (blogsurvey.kaywa.ch). Den Fragebogen rufen 320 Personen ab. 93 Fragebogen wurden vollständig ausgefüllt. Zusätzlich wurden für die Auswertung auch die Antworten derjenigen Befragten miteinbezogen, die mindestens die ersten drei Fragebogenseiten beantwortet hatten, sodass der Datensatz 140 Personen umfasst.
Aufgrund der Kombination von E-Mail-basierter Einladung und Selbstrekrutierung kann die Umfrage als Ganzes keinen Anspruch auf statistische Repräsentativität erheben. Angesichts der Laufzeit und der Verbreitung des Hinweises erscheint es aber plausibel, dass ein Grossteil der aktiven Schweizer Blogger von der Befragung Kenntnis erhalten hat.
Fragebogen
Bei der Erstellung des Fragebogens wurde Wert darauf gelegt, dass er strukturiert ist und das Ausfüllen erleichtert. Der Fragebogen untergliedert sich in folgende Themenschwerpunkte:
- Mediennutzung
- Motive für das Führen eines Weblogs
- Rund um den eigenen Weblog
- Einschätzung: Perspektiven von Weblogs
- Soziodemographische Daten
Der Fragebogen enthält ausschliesslich geschlossene Fragetypen. Dies deshalb, weil sich alle Fragen einfach beantworten lassen. Für die Ermittlung der Merkmale der Blogger eignen sich diese Fragetypen sehr gut. Die Antwortvorgaben sind praktisch alle abgestuft. Meist handelt es sich um eine fünfstellige Skala, weil ein breites Spektrum möglicher Varianten der Beantwortung abdeckt. Die Fragen wurden einfach formuliert und bezogen sich entweder auf den Uses-and-Gratifications-Ansatz oder auf die Journalismus-Konzeptionen. Die möglichen Motivationsdimensionen der Blogger wurden aus dem wissenschaftlichen Bericht von Uwe Hasebrink hergeleitet (vgl Jarren 2002: 346). Die Journalismus-Konzeptionen wurden nicht alle berücksichtigt. Ausgehend vom Essay von Geert Lovink „Digitale Nihilisten“, das die globale Blogger-Szene detailliert beschreibt, wurden vor allem Fragen entworfen, die den literarischen, anwaltschaftlichen, investigativen und thesenorientierten Journalimus nach dem Rollenselbstbild abfragen.
Ich ging in meiner Arbeit diesen Aussagen nach und diskutierte diese mit Hilfe der erhobenen Daten:
- Schweizer Blogger nutzen Weblogs stark für die Meinungsbildung
- Schweizer Weblogs äussern sich überwiegend über Unternehmen und Produkte
- Die Mehrheit der Schweizer Blogger sind "Kontrolleure und Anwälte"
- Die Schweizer Weblog-Szene ist inhaltlich "langweilig"
- Schweizer Blogger führen Weblogs, weil sie unzufrieden sind mit den Inhalten der Medien
- Schweizer Weblogs werden überwiegend von Medienschaffenden betrieben
Literaturverzeichnis- Bonfadelli, Heinz (1999): Medienwirkungsforschung. Grundlagen und theoretische Perspektiven. Konstanz.
- Bonfadelli, Heinz (2001): Einführung in die Publizistikwissenschaft. Bern.
- Brosius, H.-B. & Koschel, F. (2003): Einführung in die Methoden der empirischen Kommunikations-forschung. München.
- Burg, Thomas N (Hrsg.) (2004): Blogtalks.Wien.
- Burg, Thomas N (Hrsg.) (2005): BlogTalks 2.0. Wien.
- Eigner, Christian (2003): Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes. Graz.
- Fahrni, Oliver (2006): Tyrannei der Intimität. In: http://www.werbewoche.ch/ww0618_5_kolumne.werbewoche?ActiveID=2011.
- Fischer Roger (2006): Wieder mal eine Blogging Definition. In: http://roger.kaywa.ch/p1701.html.
- Geert, Lovink (2006): Digitale Nihilisten. In: Lettre International Nr. 73 vom Sommer 2006.
- Gurak, Laura/S. Antonijevic/L. Johnson/C. Ratliff/J. Reyman (Hrsg.) (2004): Into the Blogosphere: Rhetoric, Community, and Culture of Weblogs. In: http://blog.lib.umn.edu/blogosphere/.
- Henning, Jeffrey (2005): Blog Survey Weblog. In:
http://www.perseus.com/blogsurvey/blogsurvey.html.- Jarren, Otfried (2002): Journalismus-Medienöffentlichkeit. Wiesbaden.
- Kirchhoff, Sabine (2003): Der Fragebogen. Datenbasis. Konstruktion. Auswertung. Hemsbach.
- Kronenberg, Reinhard (2006): Verlag-Tag. Vorlesungsunterlagen. Winterthur.
- Lüthi, Nick (2006): Hier schreibt der Leser. In: Werbewoche Nr. 19 vom 18. Mai 2006.
- Marr, Mirko/Vinzenz Wyss (1999): Schweizer Journalistinnen und Journalisten im sprachregionalen Vergleich. Strukturmerkmale und Einstellungen. In. Medienwissenscahft schweiz. H. 2, S. 16-30.
- Mayer, Ralf (2006): Anonymes Lästern verfehlt Wirkung. In: Neue Luzerner Zeitung Nr. 172 vom 27. Juli 2006, S. 11
- Möller, E. (2004): Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern. Hannover.
- O'Reilly (2005): What Is Web 2.0. Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software. In: http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html.
- Pahl, Kai (2004): Blogs. Text und Form im Internet. Berlin.
- Rutz, Albert (2004): Weblogs in Marketing und PR. In: Berlecon Kurzstudie. Berlin.
- Swiss Metablog (2006): Journalisten über Blogs. In: http://blog.ch/blog/archives/category/journalisten-uber-blogs/page/3/.
- Schmidkonz, Christian (2003): Blogging auf der Schwelle zur Business-Anwendung. In:
http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_333_blogging.html.- Schmidt, Jan (2006): Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz.
- Schmidt, Jan (2006): Wie ich blogge, erste Ergebnisse der Weblogbefragung 2005. Bamberg.
- Welker, Martin/Andreas Werner/Joachim Scholz (2005): Online Research. Markt- und Sozialfor-schung mit dem Internet. Heidelberg.
- Zerfass, Ansgar/Dietrich Boelter (2005): Die neuen Meinungsmacher. Weblogs als Herausforderung für Kampagne, Marketing, PR und Medien. Graz.
- „o.A.“ (2006): Ebay-Betrüger weltweit am Internet-Pranger. In: 20 Minuten, 2. Juni 2006.
Frage 1: „Um mich über das Weltgeschehen zu informieren, nutze ich:“
Summe der Antworten „regelmässig“ und „hin und wieder“, gültige Antw.: 140, Angaben in Prozent
Frage 2: „Diese Medien befriedigen meine Informationsbedürfnisse:“
Summe der Antworten „trifft sehr zu“ und „trifft eher zu“, gültige Antw.: 140, Angaben in Prozent
Frage 3: „Wie oft veröffentlichen Sie normalerweise Beiträge in Ihrem Weblog?“
Gültige Antworten: 112, Angaben in Prozent
Frage 4: „Welche Medien tragen zu Ihrer Meinungsbildung bei?“
Summe der Antworten „trifft sehr zu“ und „trifft eher zu“, gültige Antw.: 140, Angaben in Prozent
Frage 5: „Ich schreibe einen Weblog,“
Summe der Antworten „trifft sehr zu“ und „trifft eher zu“, Gültige Antw.: 115, Angaben in Prozent
Frage 6: „Meine Blog wird gelesen, weil“
Summe der Antworten „trifft sehr zu“ und „trifft eher zu“, Gültige Antw.: 112, Angaben in Prozent
Frage 7: „Wenn ich für meinen Weblog Texte schreibe, dann äussere ich mich über:“
Summe der Antworten „trifft sehr zu“ und „trifft eher zu“, Gültige Antw.: 106, Angaben in Prozent
Frage 8: „Welche Art von Beiträgen veröffentlichen Sie in Ihrem Weblog?“
Summe der Antworten „trifft sehr zu“ und „trifft eher zu“, Gültige Antw.: 106, Angaben in Prozent
Frage9: „Die inhaltlichen Angebote von Weblogs in der Schweiz finde ich:“
Gültige Antworten: 106, semantisches Differential in Prozent
Frage 10: „Welche Interessen vertreten Sie in ihrem Weblog?“
Gültige Antworten: 93, Angaben in Prozent
Frage 11: „Wer liest Ihrer Meinung nach Ihren Weblog?“
Gültige Antworten: 93, Angaben in Prozent
Frage 12: „Sie finden hier einige Aussagen zu Weblogs. Bitte sagen Sie uns, inwiefern Sie diesen Aussagen zustimmen:“
Summe der Antw. „stimme voll zu“ und „stimme teilweise zu“, Gültige Antw.: 100, Angaben in Pro-zent
Eine Diskussion finde ich wünschenswert. Bitte aber auf einer sachlichen Ebene.
Grüss aus Rüschlikon
Christian













